Professionalität von AMS-TrainerInnen: Bereichsspezifische Anforderungen und Spannungsfelder ihrer Umsetzung
Thomas Kreiml, abif (seit Mai 2008 GPA)
Professionalität und Qualität werden zwar zunehmend im gesamten Bereich der Weiterbildung als Notwendigkeit bei der Bereitstellung von Angeboten erachtet, einheitliche Regelungen fehlen aber. Dies trifft insbesondere auf die Frage der Qualifizierungsstandards für das Weiterbildungspersonal zu, der im Rahmen der Qualitätsentwicklung üblicherweise eine zentrale Rolle zugeschrieben wird. Wo keine einheitlichen Vorgaben existieren, werden bereichsspezifische bzw. segmentierte Lösungen sichtbar, so auch im Bereich von Weiterbildungsmaßnahmen, die durch das Arbeitsmarktservice (AMS) gefördert werden. Die in der gängigen Vergabepraxis angewandten Kriterien passen vielfach nicht zu den Bedingungen, unter denen TrainerInnen arbeiten. Professionelles Handeln, das zur Qualität der Maßnahmen beitragen soll, wird dadurch nicht selten blockiert. Erfahrungen betroffener TrainerInnen und VertreterInnen von BildungsträgerInnen geben diesbezüglich Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten: Aspekten der Zielgruppenorientierung, der Supervision und Weiterbildung sowie den vorhandenen TrainerInnenkompetenzen wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Vorschläge zur detaillierteren Bestimmung professionellen Handelns, abgestimmt auf das Praxisfeld der arbeitsmarktpolitisch organisierten Weiterbildung, liegen vor.
Thomas Kreiml (2008): Professionalität von AMS-TrainerInnen: Bereichsspezifische Anforderungen und Spannungsfelder ihrer Umsetzung. In: MAGAZIN erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs 4/2008. Online im Internet: http://www.erwachsenenbildung.at/magazin/08-4/meb08-4.pdf







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