Archiv der Kategorie 'Projekte'

Berufseinstieg, Joberfahrungen und Beschäftigungschancen von FH-AbsolventInnen in der Privatwirtschaft

Die Berufseinstiegs- und Beschäftigungssituation von AbsolventInnen tertiärer Bildungsabschlüsse waren in den letzten zwei Jahren bereits Gegenstand von abif-Studien, bei denen die AbsolventInnen verschiedener universitärer Studienrichtungen im Mittelpunkt des Interesses standen. (UNI-AbsolventInnen (I), UNI-AbsolventInnen (II))

Mit diesem neuen Projekt schwenkt der Blick hin zum Bereich der Fachhochschulen und erfährt zusätzlich eine inhaltliche Konzentration auf Studiengänge des naturwissenschaftlich-technischen Bereiches und der Ingenieurwissenschaften. Die besondere Arbeitsmarktrelevanz dieser Ausbildungen ergibt sich nicht nur aufgrund der hohen Anzahl an Studierenden und AbsolventInnen, sondern vor allem durch den häufig zitierten Mangel an (hochqualifizierten) technischen Fachkräften.

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Datenbank zu Methoden der BO und der beruflichen Rehabilitation ONLINE!

In den letzten Jahren haben wir eine Reihe von Methodenhandbüchern für das AMS Österreich/Abt. ABI erstellt und herausgegeben. Die gesammelten Methoden der Ausgaben

  • „Methodenhandbuch der allgemeinen Berufs- und Arbeitsmarktorientierung“
  • „Methodenhandbuch der Berufsorientierung für Frauen“
  • „Methodenhandbuch der beruflichen Rehabilitation“
  • sind nunmehr über das AMS-Forschungsnetzwerk auch online in der AMS/ABI-Methodendatenbank verfügbar.

    Angesichts der Fülle an Methoden, die in der Berufsoerientierung und der beruflichen Rehabiltitation zur Anwendung bereit stehen, soll die Datenbanklösung einen raschen und zielgenauen Zugang ermöglichen. Mittels mehrerer Suchkriterien von der Art der Übung, über die Zielgruppe bis hin zur Dauer einer Methode wird ein praktikables Tool zur Verfügung gestellt, das auf die verschiedenen Bedürfnisse von TrainerInnen bei der Zusammenstellung von Kursen Rücksicht nimmt. So sollen einerseits die Sammlung von Material und die Planung und Zusammenstellung von Schulungen/Maßnahmen/Kursen vereinfacht werden. Andererseits können auch kurzfristig und schnell Methoden gesucht werden, um auf Abweichungen vom geplanten Prozess zu reagieren, wenn die TeilnehmerInnen beispielsweise nicht (ganz) der vorgesehenen Zielgruppe entsprechen oder noch Zeit für eine zusätzliche Übung übrig bleibt – sofern die geeignete Methode schon entwickelt wurde und bereits erfasst ist, und – sofern ein PC mit Internetverbindung zur Verfügung steht, versteht sich!

    Broschüre „Umweltberufe“

    Die Studienergebnisse zum Beschäftigungssektor alternativer Energieerzeugung miteinbeziehend, widmen wir uns wieder dem Umweltbereich, diesmal aber auf breiterer Ebene: mit der Erstellung einer Berufsorientierungs- und Berufsinformationsbroschüre für „Umweltberufe“ (im Auftrag des AMS Österreich /Abt. ABI) soll der Umweltbereich als Berufs- und Beschäftigungsfeld erfasst werden.

    Umweltschutz gilt nicht zuletzt angesichts der globalen Folgen der Umweltverschmutzung und Ressourcenverknappung als Hoffnungsmarkt der Zukunft. Dementsprechend sind die beruflichen Möglichkeiten im Bereich des Umweltschutzes bzw. allgemeiner im Umweltbereich sehr vielfältig. Die Vielfalt des Arbeitsmarktes in diesem Bereich einer genaueren Analyse zu unterziehen stößt auf einige grundlegende Schwierigkeiten:

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    Alternative Energien: Beste Berufsaussichten, doch zu wenig Ausbildungsangebote

    Der Wirtschaftszweig alternative Energien boomt in Österreich. 2005 waren bereits über 28.000 Personen in diesem Sektor beschäftigt – Tendenz steigend. Auf diese Nachfrage reagieren die Fachhochschulen mit ihrem Ausbildungsangebot zu zaghaft, so Experten. Es mangelt bereits an Absolventen.

    Der Ölpreis schnellt in ungeahnte Höhen, fossile Energieträger gelten als Klimakiller. Alternative Formen der Energiegewinnung aus Biomasse, Biogas, Sonnenenergie, Wasser- und Windkraft verzeichnen daher ein enormes Wachstum. Neue Berufe und Arbeitsplätze entstehen. Welche Qualifikationen und Kompetenzen der/die MitarbeiterIn von morgen in diesem boomenden Wirtschaftszweig mitbringen muss, haben KMU FORSCHUNG AUSTRIA und abif im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich erhoben.

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    Kompetent für’s Management? Schlüsselkompetenzen von ManagerInnen

    Strategische Schlüsselkompetenzen

    Auf dem gesamteuropäischen Arbeitsmarkt werden sogenannte Schlüsselkompetenzen als ein wesentliches Kriterium bei Personalsuche und -auswahl betrachtet. Im Zuge der Europäischen Integration werden sie damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Nutzung von Humanressourcen.

    Welche Kompetenzen braucht ein/e ManagerIn auf einem durch die Europäische Integration gekennzeichneten Europäischen Arbeitsmarkt, um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen? Gibt es einen länderübergreifenden Konsens darüber, welche Fähigkeiten dies sind?

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    Ergebnisse von QUINORA

    Quinora Logo

    Mit Ende Oktober wurde der Endbericht zu unserem Leonardo da Vinci-Projekt QUINORA (Internationales Qualitätssicherungsprogramm für Berufsorientierungs- und Aktivierungsmaßnahmen von Arbeitssuchenden auf Systemebene) gelegt, das vom BMWA und vom AMS Österreich kofinanziert wurde, und uns in den letzten zwei Jahren immer wieder auch herausforderte.

    QUINORA-Workshop-Ergebnisse:

    Im ersten Halbjahr fanden vier thematische Workshops im Rahmen des EU-Projekts QUINORA in Wien statt. Die Workshops hatten zum Ziel, auf Basis der entwickelten Curriculum-Inhalte Probleme in der Praxis von Berufsorientierungs- und Aktivierungsmaßnahmen sowie Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Eine ausführliche Dokumentation der aller Workshops und ihrer Ergebnisse ist online verfügbar („Dokumentation“). Über Workshop I habe ich im Blog auch an dieser Stelle berichtet.

    Eine Zusammenfassung der Projektergebnisse erscheint in der Reihe AMS info (Nr. 103).

    QUINORA-CD-Rom:

    Im Rahmen des Projekts wurde ein Qualitätscurriculum erstellt, der ausschreibende Einrichtungen und Projektträger in der Qualitätssicherung von Berufsorientierungs- und Aktivierungsmaßnahmen von der Planung bis hin zur Evaluation unterstützen soll. Dieses Curriculum ist nun in allen Projektsprachen auf einer CD-Rom bei abif bestellbar unter: steiner@abif.at

    Nationale und internationale Evaluation:

    Seit Anfang Oktober 2007 stehen der internationale und der österreichische Evaluationsbericht auf der
    QUINORA-Website zur Verfügung.

    abif-Beiträge zum „Lebenslangen Lernen“

    LLL

    Das Thema „Lebenslanges Lernen“ begleitet abif seit Beginn unserer Tätigkeit in verschiedenen Kontexten und Projekten. Auf allgemeiner Ebene spielte es bei der Analyse des Bildungsdiskurses in der (sogenannten) Wissens- und Informationsgesellschaft eine wesentliche Rolle und auch bei der Evaluierung von Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose sind wir in konkret mit der Thematik konfrontiert, ohne sie vielleicht explizit in den Blick zu nehmen. In der jüngeren Vergangenheit war es vor allem der arbeitsmarktpolitische Kontext, in dem wir uns mit Fragen rund um das Konzapt des Lebenslangen Lernens beschäftigten. Zum einen war dies ausführlich und auf internationaler Ebene im Projekt QUINORA der Fall, zum anderen in der vom AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation beauftragten Studie Erwerbsbiographien und Qualifikationsprofile von WeiterbildnerInnen und TrainerInnen im berufspädagogischen Bereich vor dem Hintergrund der geforderten Umsetzung von Lifelong Learning.

    Obwohl das „Europäische Jahr des Lebenslangen Lernens“ (1996) mehr als zehn Jahre zurück liegt, sind die Diskussionen um das Thema aktueller denn je, was nicht zuletzt anhand einer Reihe von Dokumenten der EU-Kommission und deren bildungspolitischer Breitenwirkung erkennbar ist. Auf nationaler Ebene startete diesbezüglich vor einem Jahr der „Dialog zum Lebenslangen Lernen“, dessen Ziel in der Entwicklung einer kohärenten LLL-Strategie für Österreich besteht. An dieser Stelle sei auch ausdrücklich auf den L3Lab-Blog von Wolfgang Jütte und Christian Kloyber hingewiesen, der sozusagen die Web 2.0-Repräsentanz für diesen Entwicklungs- und Diskussionsprozess darstellt.

    Artikel erwachsenenbildung.atAktuelle abif-Beiträge zu diesen Diskussionen bestehen in der Teilnahme Karin Steiners am LLL-Workshop: Kompetenzorientierung, wo sie Thesen zu Fragen der Kompetenzorientierung vorstellte, sowie in meinem Ende Oktober im Magazin erwachsenenbildung.at erschienenen Artikel Lernende zu begleiten, ist wichtig – die Rahmenbedingungen dafür sind es nicht? Neue Lernumgebungen versus der Arbeitsrealität von ErwachsenenbildnerInnen im arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenbereich. Der Artikel greift Ergebnisse der oben erwähnten „TrainerInnen“-Studie auf und stellt sie in den Kontext der aktuellen Diskussion einer nationalen kohärenten LLL-Strategie. Speziell richtet sich der Blick auf die organisatorischen Anforderungen der Gestaltung neuer Lernumgebungen und vergleicht diese mit den tatsächlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit der Lehrenden, insbesondere im arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenbereich.

    Zwischen Resignation und Selbstverwirklichung – Neue Beschäftigungsformen in Wien

    Typologie atypisch Beschäftigter in Wien

    Neue Selbstständigkeit, Prekariat, Working Poor – diese Schlagworte beschreiben die Folgen der Liberalisierung des Arbeitsmarktes, die die Anzahl der Menschen ohne feste Anstellung stark anwachsen lässt. Zu den neuen Beschäftigungsformen zählen geringfügige Beschäftigung, Teilzeit, freie Dienstverhältnisse, Arbeitskräfteüberlassung bzw. Zeitarbeit und die Neue Selbstständigkeit. Empirisch gesicherte quantitative und vor allem tiefer gehende qualitative Daten zu diesen Erwerbsformen fehlten bisher. Mit der im Oktober 2007 publizierten, von L&R Sozialforschung, SORA und abif durchgeführten Studie „Zufriedenheit, Einkommenssituation und Berufsperspektiven bei Neuen Erwerbsformen in Wien“ im Auftrag Stadt Wien (MA 27) und des waff wird diese Lücke gefüllt. Neben detaillierten Angaben zur quantitativen Verbreitung der Neuen Erwerbsformen wurden soziodemographische Merkmale, Arbeitsmarktlagen, Arbeitsplatzdynamiken, Branchen und Wirtschaftsbereiche, biographische Verläufe, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbelastungen untersucht, sowie eine Typologie der Beschäftigten erarbeitet. Es zeigt sich dass die Gruppe der neuen Erwerbsformen sehr heterogen ist und enorme Unterschiede aufweist, was Einkommen und Zufriedenheit angeht.

    Hauptergebnis der Studie

    2005 gingen in Wien bereits rund 146.021 Personen (31% Frauen, 69% Männer) einer neuen Beschäftigungsform nach. Rund 20% der Personen in Neuen Erwerbsformen haben Probleme, mit ihrem Einkommen den Lebensunterhalt zu bestreiten und sind somit prekär beschäftigt. Von den Vollzeitbeschäftigten sind es nur 7%, die von ihrem Einkommen mehr schlecht als recht leben können.

    Prsonen in neuen Beschäftigungsformen – Eine Typologie weiterlesen ‘Zwischen Resignation und Selbstverwirklichung – Neue Beschäftigungsformen in Wien’

    abif-Tagungen Frühjahr 2007: „Kompetenzbilanzierung“, „Gering Qualifizierte“, „MigrantInnen“, „WeiterbildnerInnen“

    Tagung 30.4.2007 1

    Was unseren jährlichen Veranstaltungskalender betrifft, haben wir mit den letzten Monaten ein besonders intensives Frühjahr hinter uns gebracht. Neben den QUINORA-Workshops* standen vier Fachtagungen zu verschiedenen aktuellen Fragestellungen im Themenbereich Arbeitsmarkt-Qualifizierung-Weiterbildung auf dem Programm. Diese entstanden in Kooperation mit dem AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und – jeweils zweimal – mit der Caritas Österreich und mit der AK Wien.**

    Tagung 30.4.2007
    Die erste Tagung des Frühjahrs 2007 mit dem Titel „Kompetenzbilanzierung, Soft Skills und Personalauswahl“ widmete sich dem Stellenwert der informellen und non-formalen Kompetenzen, die im Zuge der Entwicklungen rund um Lebenslanges Lernen und Europäischer sowie Nationaler Qualifikationsrahmen zunehmend an Bedeutung gewinnen. weiterlesen ‘abif-Tagungen Frühjahr 2007: „Kompetenzbilanzierung“, „Gering Qualifizierte“, „MigrantInnen“, „WeiterbildnerInnen“’

    Diplomierte Pflegebedienstete – Erwerbsbiographien und Qualifikationsprofile

    Deckblatt-Pflegebericht 23.6.2007

    Im Rahmen der von SORA und abif durchgeführten Studie zu Erwerbsbiographien von Diplomierten PflegerInnen im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich wurden die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Arbeitssituation im Gesundheits- und Krankenpflegebereich mit einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Verfahren (Fragebogenbefragung, ExpertInneninterviews, qualitative Interviews) untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die beruflichen Verläufe von Diplomierten Pflegebediensteten gelegt.

    Die wichtigsten Ergebnisse der Studie weiterlesen ‘Diplomierte Pflegebedienstete – Erwerbsbiographien und Qualifikationsprofile’

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