Archiv der Kategorie 'Events'

abif-Betriebsausflug 2008

Der heurige Betriebsausflug führte uns nach Langenlois. Nach einem Kaffee im Ursin-Haus gab es eine Führung durch den historischen Stadtkern. Seit Jahrhunderten kennt man Langenlois auch seiner sehr guten Weine wegen. Daher ging es dann auch nach dem Mittagessen ins „Loisium“, designt vom New Yorker Architekten Steven Holl. Die LOISIUM Kellerwelt ist ein 900 Jahre altes Labyrinth durch die alten Weinkeller der Weinstadt Langenlois. Bei der „Gärshow wurden wir von der Traube zu Wein“, wir sahen private Weinkeller mit grünen Veltlinerflaschen aus den 1930iger Jahren, die Sektproduktion des Weinguts Steininger und ursprüngliche Kellerarchitektur mit Basilika und Festsaal. Im Innenhof des Barocken Zehnerhauses konnten wir das Leben der Familie Loiskandl von anno dazumal nacherleben. Zum Abschluss verkosteten wir noch ein Gläschen Wein.

Am 4.6.2008 wurde bereits zum zweiten Mal der „Workshop zu Methoden in der Berufsorientierung für Frauen” abgehalten

Kleingruppenarbeit

 

Am 4.6.2008 wurde zum zweiten Mal der „Workshop zu Methoden in der Berufsorientierung für Frauen” unter der Leitung von Mag. Karin Steiner und Dr. Alfred Fellinger abgehalten. So fanden sich insgesamt 33 TrainerInnen und BeraterInnen aus AMS-nahen Einrichtungen in den Räumlichkeiten des BTC Training in Wien 1060 ein.

 

Ähnlich wie bei ersten Workshop wurde ein Infoblock durch Frau Mag. Iris Appiano-Kugler (AMS Wien) und Mag. Karin Steiner (abif) abgehalten. Danach tauschten sich die TeilnehmerInnen World Café-artig zu Herausforderungen in BO-Trainings mit Frauen, Herausforderungen in BO-Trainings mit Männern, Unterschieden in homogenen vs. heterogenen BO-Kursen, sowie zu Gemeinsamkeiten/Unterschieden zwischen Frauen und Männern in BO-Trainings aus. Abschließend gab es einen “Train The Trainer”-Block, in dessen Rahmen neun Methoden aus dem „Methodenhandbuch der Berufsorientierung für Frauen“ vorgestellt und diskutiert wurden. Seitens der TeilnehmerInnen wurde der Vernetzungs- und Train the Trainer-Tag sehr begrüßt.

 

Zur Dokumentation des Workshops klicken Sie bitte hier.

 

Am 26.9.2008 wird der Workshop zum insgesamt dritten Mal wieder in Wien stattfinden.

 

Methodendatenbank: http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/mhb/mhbsearch.asp?sid=779970727

 

 

 

 

Gesundheitsförderung im Betrieb

Betriebliche Gesundheitsförderung

Am Dienstag, dem 8. Mai, widmeten sich GPA und AMS Österreich mit einer Betriebsrätekonferenz dem Thema Burn-Out und Stressprävention im Betrieb.

abif war nicht nur mit Infomaterialien zum Thema, sondern auch durch Mag. Andrea Egger-Subotitsch als Referentin vertreten. Sie präsentierte Ergebnisse zur Gesundheitsförderung im Betrieb.

Seit mehreren Jahren widmet sich abif in Projekten und Veranstaltungen auch dem Thema der Gesundheit am Arbeitsplatz. Nähere Informationen zu unserem Angebot entnehmen Sie folgendem Folder: „Arbeitslust statt Arbeitsfrust“.

Weiche Wissenschaften – harte Landung?

Berufseinstieg von AkademikerInnen aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen

Der Berufseinstieg von AkademikerInnen, insbesondere aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, ist zunehmend mühsamer und geprägt von prekären Beschäftigungsverhältnissen und Arbeitslosigkeit. Am 10.4.2008 haben wir gemeinsam mit AMS Österreich/Abt. ABI und der Arbeiterkammer Wien zu einer Tagung geladen, auf die sich mit der Frage beschäftigte, wie man diesen Berufseinstieg erleichtern kann und welche Rolle den Universitäten dabei zukommt.
Am Arbeitsmarkt steht eine steigende Anzahl an Universitäts- und FachhochschulabsolventInnen einer sich stark wandelnden Berufswelt gegenüber. Insbesondere der öffentliche Sektor als traditioneller Hauptarbeitgeber ist in den letzten Jahren weggebrochen. Der Berufseinstieg verlagerte sich zunehmend in die Privatwirtschaft, die selbst wiederum einem raschen Wandel unterworfen ist und damit nahezu periodisch neue bzw. veränderte Anforderungen stellt. Kennzeichnend für die Einstiegssituation von AbsolventInnen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften im Vergleich zu früher ist,
• dass der Studienabschluss keine Garantie mehr für eine (facheinschlägige) Beschäftigung bietet;
• dass AbsolventInnen in der Berufseinstiegsphase in höherem Maße mit Arbeitslosigkeit aber auch
• mit unsicheren und prekären Beschäftigungsverhältnissen konfrontiert sind.

Der Berufseinstieg verläuft je nach Studienrichtung sehr unterschiedlich. Bei AbsolventInnen geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer, vor allem bei Psychologen und Publizisten, ist er geprägt durch ein höheres Maß an Unsicherheit. Dies lässt sich insbesondere am durchgängig hohen Anteil atypisch Beschäftigter – dazu zählen freie Dienstnehmer, Neue Selbständige ohne Gewerbeschein sowie Leiharbeiter – festmachen. In den klassischen Karriere-Studienrichtungen wie beispielsweise BWL und Jus hingegen ist der Anteil atypisch Beschäftigter vergleichsweise niedrig. Niedrigere Einkommen sowie eine nicht facheinschlägige Beschäftigung finden sich bei Psychologen, Publizisten und Übersetzern (Translation) häufiger.
weiterlesen ‘Weiche Wissenschaften – harte Landung?’

Methoden in der Berufsorientierung für Frauen – Workhop I

Am 9.4.2008 fand unter der Leitung von Karin Steiner und Alfred Fellinger ein „Workshop zu Methoden in der Berufsorientierung für Frauen“ statt. Dieser gehört zu einer dreiteiligen Workshopreihe, die abif im Auftrag des AMS Österreich/Frauenabteilung organisiert und durchführt.

Insgesamt 33 TrainerInnen (22 Frauen, 1 Mann), die in AMS-Kursen und Schulungen tätig sind, fanden sich in den Räumlichkeiten der Landesgeschäftsstelle des AMS Salzburg ein. Nach einem Informationsblock zu den Zielen und Aktivitäten der Frauenabteilung durch Dr.in Pauline Pointner und Frauenreferentin Angelina Berndorfer referierte Mag.a Karin Steiner zur „Arbeitsmarktsituation von Frauen in Österreich“. Danach tauschten sich die TeilnehmerInnen World Café-artig zu den Herausforderungen in Berufsorientierungs- und Aktivierungstrainings, im Speziellen zu den zu berücksichtigenden Unterschieden von gemischtgeschlechtlichen Trainings und zu den Auswirkungen der Benachteilung von Frauen am Arbeitsmarkt auf die Arbeit der TrainerInnen aus. Abschließend gab es einen „Train The Trainer“-Block, in dessen Rahmen sieben Methoden aus dem „Methodenhandbuch der Berufsorientierung für Frauen“ vorgestellt und diskutiert wurden. Seitens der TeilnehmerInnen wurde der Vernetzungs- und „Train The Trainer“-Seminartag sehr begrüßt und ein Nachfolge-Workshop gewünscht.

  • Dokumentation des Workshops
  • Download des Handbuchs
  • [Bericht: Karin Steiner]

    „Berufsfeld Architektur 1.0″

    Berufsfeld Architektur 1.0

    Bereits vorigen Mittwoch (16.1.2008 ) fand unter dem Titel
    Bitter-Süßes Architektenleben?
    die Präsentation des von Oliver Schürer und Helmut Gollner herausgegebenen Bandes „Berufsfeld Architektur 1.0″ im Architekturzentrum Wien statt.
    Den Hintergrund der Publikation bildet eine von Oliver Schürer und Katharina Tielsch (beide vom Institut für Architekturwissenschaften der TU Wien) initiierte Studie, in der erstmals die berufliche Situation von Architekturschaffenden in ganz Österreich empirisch erhoben wurde. „Nur wenige österreichische Berufsstudien thematisieren Architektur. Statistisches Datenmaterial über das im Wandel begriffene Berufsfeld Architektur ist in Österreich nur grob und unvollständig vorhanden. Politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen basieren jedoch auf statistischen Zahlen und Fakten“, so Katharina Tielsch im Vorwort zur Entstehung der Studie „Berufsfeld Architektur 1.0″.

    Die Schaffung einer empirisch begründeten Datenbasis soll nicht nur eine Entscheidungsgrundlage darstellen, sie soll vor allem Licht hinter die Kulissen eines Berufsfeldes werfen, die zwischen „Star-Mythen“, „abgehobenem BaukünstlerInnentum“ aber auch „Jammertalszenarien“ aufgespannt sind. Die erhobenen Daten eröffnen ein bisher in dieser Breite nicht gekanntes Bild der Lebens- und Erwerbsbedingungen von Architekturschaffenden in Österreich. Dabei erscheint der allgegenwärtige Strukturwandel in der Arbeitswelt gerade in einem Berufsfeld als besonders interessant, dessen Konturen schon länger stärker verwischt sind, als die anderer Berufsfelder, dessen AkteurInnen sich in hohem Maße einer „Szene“ („der Architekturszene“) zurechnen und von denen viele in eigentümlicher Weise fachlich-technisches Angebot und künstlerischen Selbstverwirklichungsanspruch kombinieren – oder dies zumindest versuchen. Gerade diese Kombination dürfte auch eine „standesmäßige“ Vertretung von ArchitektInnen so schwierig machen, wie im Rahmen der Podiumsdiskussion zu hören war, mit der der Präsentationsabend abgeschlossen wurde und an der Walter Stelzhammer (Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Vorsitzender Sektion Architekten), Utz Purr (Architects Council of Europe (ACE)), Gertraud Leimüller (Vorsitzende ARGE creativ wirtschaft austria, Wirtschaftskammer Österreich), Christoph Thun-Hohenstein (Geschäftsführer departure) und Irene Prieler (Sprecherin IG Architektur) teilnahmen.

    weiterlesen ‘„Berufsfeld Architektur 1.0″’

    abif-Tagung „Arbeit für ältere Arbeitsuchende – Chance oder Sackgasse?“

    Karin Steiner Vortrag “Productive Ageing”

    Ein brisantes und höchst aktuelles Thema stand bei der letzten abif-Tagung des Jahres am 27.9.2007 auf dem Programm, die in Kooperation mit dem AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und dem ZSI (Zentrum für soziale Innovation abgehalten wurde. Unter dem Titel „Arbeit für ältere Arbeitsuchende – Chance oder Sackgasse?“ präsentierten und diskutierten ArbeitsmarktexpertInnen Problemlagen, Potenziale und Entwicklungsbedarfe rund um die Beschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen. Die Leitfragen der Veranstaltung ergaben sich aus der bedeutenden arbeitsmarktpolitischen Herausforderung der (Re-)Integration von älteren Arbeitsuchenden. Welche Maßnahmen haben sich in Österreich bisher bewährt? Wo besteht Innovationsbedarf, und wie sieht es mit jenen Personen aus, die den Wiedereinstieg nicht mehr schaffen?
    Jahrelang galten PC-Kurse, Bewerbungstrainings, etc. als geeignetes Mittel, arbeitslose Ältere auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten oder wie böse Zungen behaupten, um sie zu „verwalten“. Vorbei an den Stärken älterer Menschen und ungeachtet ihrer Berufserfahrung wurden Weiterbildungsmaßnahmen verordnet – mit geringem Erfolg.
    Innovative Maßnahmen zeigen neue Wege auf, für ihre Umsetzung auf breiter Ebene bedarf es zunächst noch weitergehender Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung.

    Moderiert wurde die Tagung von Anette Scopetta (ZSI). weiterlesen ‘abif-Tagung „Arbeit für ältere Arbeitsuchende – Chance oder Sackgasse?“’

    abif-Tagungen Frühjahr 2007: „Kompetenzbilanzierung“, „Gering Qualifizierte“, „MigrantInnen“, „WeiterbildnerInnen“

    Tagung 30.4.2007 1

    Was unseren jährlichen Veranstaltungskalender betrifft, haben wir mit den letzten Monaten ein besonders intensives Frühjahr hinter uns gebracht. Neben den QUINORA-Workshops* standen vier Fachtagungen zu verschiedenen aktuellen Fragestellungen im Themenbereich Arbeitsmarkt-Qualifizierung-Weiterbildung auf dem Programm. Diese entstanden in Kooperation mit dem AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und – jeweils zweimal – mit der Caritas Österreich und mit der AK Wien.**

    Tagung 30.4.2007
    Die erste Tagung des Frühjahrs 2007 mit dem Titel „Kompetenzbilanzierung, Soft Skills und Personalauswahl“ widmete sich dem Stellenwert der informellen und non-formalen Kompetenzen, die im Zuge der Entwicklungen rund um Lebenslanges Lernen und Europäischer sowie Nationaler Qualifikationsrahmen zunehmend an Bedeutung gewinnen. weiterlesen ‘abif-Tagungen Frühjahr 2007: „Kompetenzbilanzierung“, „Gering Qualifizierte“, „MigrantInnen“, „WeiterbildnerInnen“’

    QUINORA-Workshop I

    Quinora Logo
    Von 21.-22.2.2007 startete die Workshop-Reihe des von BMWA und AMS Österreich unterstützten Leonardo da Vinci-Projekts QUINORA mit dem Titel „Qualität hat ihren Preis“.
    Der erste Workshop stand unter dem Titel: „Arbeitsmarktbedarf und Zielgruppenbedürfnisse, Zuschlagskriterien bei Ausschreibungen und Trainingsdesigns“ und beinhaltete die Diskussion folgender Themen:

    • Was sind Hauptinhalte von Berufsorientierungs- und Aktivierungsmaßnahmen heute und morgen?
    • Wie werden Bedarfsanalysen am Arbeitsmarkt und Bedarfs- bzw. Bedürfnisanalysen bei Arbeitssuchenden durchgeführt?
    • Wie können informell erworbene Kompetenzen von Erwerbspersonen und damit auch von Arbeitssuchenden validiert, das heißt gemessen und bewertet werden?
    • Welche Zuschlagskriterien gibt es bei Ausschreibungen und Trainingsdesigns, welche sollte es geben?
    • Welche Qualitätsmerkmale gibt es bei Trainingsdesigns, welche sollte es geben?


    del.icio.us