Archiv der Kategorie 'AMS'

Am 4.6.2008 wurde bereits zum zweiten Mal der „Workshop zu Methoden in der Berufsorientierung für Frauen” abgehalten

Kleingruppenarbeit

 

Am 4.6.2008 wurde zum zweiten Mal der „Workshop zu Methoden in der Berufsorientierung für Frauen” unter der Leitung von Mag. Karin Steiner und Dr. Alfred Fellinger abgehalten. So fanden sich insgesamt 33 TrainerInnen und BeraterInnen aus AMS-nahen Einrichtungen in den Räumlichkeiten des BTC Training in Wien 1060 ein.

 

Ähnlich wie bei ersten Workshop wurde ein Infoblock durch Frau Mag. Iris Appiano-Kugler (AMS Wien) und Mag. Karin Steiner (abif) abgehalten. Danach tauschten sich die TeilnehmerInnen World Café-artig zu Herausforderungen in BO-Trainings mit Frauen, Herausforderungen in BO-Trainings mit Männern, Unterschieden in homogenen vs. heterogenen BO-Kursen, sowie zu Gemeinsamkeiten/Unterschieden zwischen Frauen und Männern in BO-Trainings aus. Abschließend gab es einen “Train The Trainer”-Block, in dessen Rahmen neun Methoden aus dem „Methodenhandbuch der Berufsorientierung für Frauen“ vorgestellt und diskutiert wurden. Seitens der TeilnehmerInnen wurde der Vernetzungs- und Train the Trainer-Tag sehr begrüßt.

 

Zur Dokumentation des Workshops klicken Sie bitte hier.

 

Am 26.9.2008 wird der Workshop zum insgesamt dritten Mal wieder in Wien stattfinden.

 

Methodendatenbank: http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/mhb/mhbsearch.asp?sid=779970727

 

 

 

 

Weiche Wissenschaften – harte Landung?

Berufseinstieg von AkademikerInnen aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen

Der Berufseinstieg von AkademikerInnen, insbesondere aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, ist zunehmend mühsamer und geprägt von prekären Beschäftigungsverhältnissen und Arbeitslosigkeit. Am 10.4.2008 haben wir gemeinsam mit AMS Österreich/Abt. ABI und der Arbeiterkammer Wien zu einer Tagung geladen, auf die sich mit der Frage beschäftigte, wie man diesen Berufseinstieg erleichtern kann und welche Rolle den Universitäten dabei zukommt.
Am Arbeitsmarkt steht eine steigende Anzahl an Universitäts- und FachhochschulabsolventInnen einer sich stark wandelnden Berufswelt gegenüber. Insbesondere der öffentliche Sektor als traditioneller Hauptarbeitgeber ist in den letzten Jahren weggebrochen. Der Berufseinstieg verlagerte sich zunehmend in die Privatwirtschaft, die selbst wiederum einem raschen Wandel unterworfen ist und damit nahezu periodisch neue bzw. veränderte Anforderungen stellt. Kennzeichnend für die Einstiegssituation von AbsolventInnen der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften im Vergleich zu früher ist,
• dass der Studienabschluss keine Garantie mehr für eine (facheinschlägige) Beschäftigung bietet;
• dass AbsolventInnen in der Berufseinstiegsphase in höherem Maße mit Arbeitslosigkeit aber auch
• mit unsicheren und prekären Beschäftigungsverhältnissen konfrontiert sind.

Der Berufseinstieg verläuft je nach Studienrichtung sehr unterschiedlich. Bei AbsolventInnen geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer, vor allem bei Psychologen und Publizisten, ist er geprägt durch ein höheres Maß an Unsicherheit. Dies lässt sich insbesondere am durchgängig hohen Anteil atypisch Beschäftigter – dazu zählen freie Dienstnehmer, Neue Selbständige ohne Gewerbeschein sowie Leiharbeiter – festmachen. In den klassischen Karriere-Studienrichtungen wie beispielsweise BWL und Jus hingegen ist der Anteil atypisch Beschäftigter vergleichsweise niedrig. Niedrigere Einkommen sowie eine nicht facheinschlägige Beschäftigung finden sich bei Psychologen, Publizisten und Übersetzern (Translation) häufiger.
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Methoden in der Berufsorientierung für Frauen – Workhop I

Am 9.4.2008 fand unter der Leitung von Karin Steiner und Alfred Fellinger ein „Workshop zu Methoden in der Berufsorientierung für Frauen“ statt. Dieser gehört zu einer dreiteiligen Workshopreihe, die abif im Auftrag des AMS Österreich/Frauenabteilung organisiert und durchführt.

Insgesamt 33 TrainerInnen (22 Frauen, 1 Mann), die in AMS-Kursen und Schulungen tätig sind, fanden sich in den Räumlichkeiten der Landesgeschäftsstelle des AMS Salzburg ein. Nach einem Informationsblock zu den Zielen und Aktivitäten der Frauenabteilung durch Dr.in Pauline Pointner und Frauenreferentin Angelina Berndorfer referierte Mag.a Karin Steiner zur „Arbeitsmarktsituation von Frauen in Österreich“. Danach tauschten sich die TeilnehmerInnen World Café-artig zu den Herausforderungen in Berufsorientierungs- und Aktivierungstrainings, im Speziellen zu den zu berücksichtigenden Unterschieden von gemischtgeschlechtlichen Trainings und zu den Auswirkungen der Benachteilung von Frauen am Arbeitsmarkt auf die Arbeit der TrainerInnen aus. Abschließend gab es einen „Train The Trainer“-Block, in dessen Rahmen sieben Methoden aus dem „Methodenhandbuch der Berufsorientierung für Frauen“ vorgestellt und diskutiert wurden. Seitens der TeilnehmerInnen wurde der Vernetzungs- und „Train The Trainer“-Seminartag sehr begrüßt und ein Nachfolge-Workshop gewünscht.

  • Dokumentation des Workshops
  • Download des Handbuchs
  • [Bericht: Karin Steiner]

    abif-Tagung „Arbeit für ältere Arbeitsuchende – Chance oder Sackgasse?“

    Karin Steiner Vortrag “Productive Ageing”

    Ein brisantes und höchst aktuelles Thema stand bei der letzten abif-Tagung des Jahres am 27.9.2007 auf dem Programm, die in Kooperation mit dem AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und dem ZSI (Zentrum für soziale Innovation abgehalten wurde. Unter dem Titel „Arbeit für ältere Arbeitsuchende – Chance oder Sackgasse?“ präsentierten und diskutierten ArbeitsmarktexpertInnen Problemlagen, Potenziale und Entwicklungsbedarfe rund um die Beschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen. Die Leitfragen der Veranstaltung ergaben sich aus der bedeutenden arbeitsmarktpolitischen Herausforderung der (Re-)Integration von älteren Arbeitsuchenden. Welche Maßnahmen haben sich in Österreich bisher bewährt? Wo besteht Innovationsbedarf, und wie sieht es mit jenen Personen aus, die den Wiedereinstieg nicht mehr schaffen?
    Jahrelang galten PC-Kurse, Bewerbungstrainings, etc. als geeignetes Mittel, arbeitslose Ältere auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben vorzubereiten oder wie böse Zungen behaupten, um sie zu „verwalten“. Vorbei an den Stärken älterer Menschen und ungeachtet ihrer Berufserfahrung wurden Weiterbildungsmaßnahmen verordnet – mit geringem Erfolg.
    Innovative Maßnahmen zeigen neue Wege auf, für ihre Umsetzung auf breiter Ebene bedarf es zunächst noch weitergehender Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung.

    Moderiert wurde die Tagung von Anette Scopetta (ZSI). weiterlesen ‘abif-Tagung „Arbeit für ältere Arbeitsuchende – Chance oder Sackgasse?“’

    abif-Tagungen Frühjahr 2007: „Kompetenzbilanzierung“, „Gering Qualifizierte“, „MigrantInnen“, „WeiterbildnerInnen“

    Tagung 30.4.2007 1

    Was unseren jährlichen Veranstaltungskalender betrifft, haben wir mit den letzten Monaten ein besonders intensives Frühjahr hinter uns gebracht. Neben den QUINORA-Workshops* standen vier Fachtagungen zu verschiedenen aktuellen Fragestellungen im Themenbereich Arbeitsmarkt-Qualifizierung-Weiterbildung auf dem Programm. Diese entstanden in Kooperation mit dem AMS Österreich/Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und – jeweils zweimal – mit der Caritas Österreich und mit der AK Wien.**

    Tagung 30.4.2007
    Die erste Tagung des Frühjahrs 2007 mit dem Titel „Kompetenzbilanzierung, Soft Skills und Personalauswahl“ widmete sich dem Stellenwert der informellen und non-formalen Kompetenzen, die im Zuge der Entwicklungen rund um Lebenslanges Lernen und Europäischer sowie Nationaler Qualifikationsrahmen zunehmend an Bedeutung gewinnen. weiterlesen ‘abif-Tagungen Frühjahr 2007: „Kompetenzbilanzierung“, „Gering Qualifizierte“, „MigrantInnen“, „WeiterbildnerInnen“’

    Diplomierte Pflegebedienstete – Erwerbsbiographien und Qualifikationsprofile

    Deckblatt-Pflegebericht 23.6.2007

    Im Rahmen der von SORA und abif durchgeführten Studie zu Erwerbsbiographien von Diplomierten PflegerInnen im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich wurden die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Arbeitssituation im Gesundheits- und Krankenpflegebereich mit einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Verfahren (Fragebogenbefragung, ExpertInneninterviews, qualitative Interviews) untersucht. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die beruflichen Verläufe von Diplomierten Pflegebediensteten gelegt.

    Die wichtigsten Ergebnisse der Studie weiterlesen ‘Diplomierte Pflegebedienstete – Erwerbsbiographien und Qualifikationsprofile’

    Praxishandbuch: Ältere am Arbeitsmarkt, Ressourcen – Maßnahmen – Strategien

    Praxishandbuch Ältere

    Die Arbeitswelt ist in permanenter Bewegung, eine Dynamik, die durch wirtschaftlich Potenziale begründet ist und diese auch hervorbringt, die jedoch auch Risiken beinhaltet und verschärft. Für verschiedene Gruppen von Beschäftigten weht ein rauer Wind am Arbeitsmarkt. Unterstützungs- und Förderungsmaßnahmen für die hier Betroffenen stehen im Mittelpunkt der Agenden des Arbeitsmarktservices. Die von der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich und abif herausgegebenen Praxishandbücher sollen in diesem Umfeld als nützliche Werkzeuge für die anstehenden Herausforderungen dienen – nicht zuletzt vor dem aktuellen Hintergrund des „Europäischen Jahres der Chancengleichheit 2007″.

    Das soeben erschienene „Praxishandbuch: Ältere am Arbeitsmarkt, Ressourcen – Maßnahmen – Strategien“ widmet sich eingehend der Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt. Zahlreichen Studien zufolge sind Männer wie Frauen bereits ab dem 40., 45. Lebensjahr von einem erheblichen Risiko der Ausgrenzung aus dem Arbeitsmarkt bedroht. Gleichzeitig intensivieren sich die Appelle aus Wissenschaft und Politik, die ein grundlegendes Umdenken hinsichtlich der „Positionierung“ Älterer am Arbeitsmarkt forcieren.

    weiterlesen ‘Praxishandbuch: Ältere am Arbeitsmarkt, Ressourcen – Maßnahmen – Strategien’


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